Hallo liebe Leser,

Zur Zeit häufen sich die Anfragen für Videostreaming und wie das eigentlich funktioniert. Daher habe ich mich gestern Abend einmal zu Hause mit Webcam, Winamp und eines NSV-Tool hingesetzt und getestet und getestet. Es ist auch ein Resultat entstanden die für mich zufriedenstellend ist. Natürlich kann man es noch Professioneller gestalten aber für den Anfang ist das vollkommen ausreichend.

Was benötigt man den alles für Videostreaming?
1. Einen Shoutcast NSV Stream. Den man zb. bei uns Mieten kann. 
2. Eine Webcam oder anderes Aufzeichnungshardware wie Mini-Cam oder ähnliches. Was man an den Computer anschließen kann mit USB.
3. Ein Microfon damit man euch auch hören kann. Die meisten Webcams haben bereits ein Integriertes Microfon.
4. Ein NSV-Tool was wir euch hier zum Download bereitstellen können. - NSV-Tool Download

Nachdem der Shoutcast NSV Stream Installiert ist, bekommt man natürlich in den Config-Dateien auch Passwörter. Damit man sich auch auf den Shoutcast Verbinden kann, muss man das Passwort im NSV-Tool angeben. Nachdem Ihr euch auch das NSV-Tool runtergeladen habt, entpackt ihr es und Startet einmal die Anwendung.

Dann habt ihr die Möglichkeit unter “File / Set Capture Destination” die Output einzustellen auf Shoutcast host. Dort gebt ihr dann unter Shoutcast Server eure IP-Adresse an. Euren Port und das Passwort was Ihr im Streamserver verwendet.

Meine Headers sieht nun zb. so aus:

content-type:video/nsv
icy-metadata:1
icy-name:Test NSV
icy-pub:1
icy-br:640
icy-url:http://www.tropiait.de
icy-genre:Pop, Charts, Hits
icy-irc:TropiaIT Tester
icy-icq:N/A
icy-aim:Teststream
icy-reset:0

Danach auf OK klicken. Das war jetzt die Einstellung für den Stream.

Unter “File / Title control” habt ihr noch die Möglichkeit einen Titel anzugeben zu eurer Sendung.

Unter Devices stellt ihr sowohl die USB Webcam und den Audio bereich ein. Bei mir ist zb. die USB PC Kamera Plus angeklickt und Microfon (Soundkartenname)

Unter der Options ist bei mir Previews angeklickt. Hier könnt ihr dann auch weitere Einstellungen vornehmen wie Video und Audio Qualität.

Ich überspringe jetzt einmal den Capture und gehe erstmal mit euch ins NSV. Hier könnt ihr noch die Bildgröße und alles anpassen wie ihr es am besten haben wollt.

Unter den Bereich Capture sind nochmal paar Einstellungen die Ihr machen könnt. Ansonsten wenn ihr alles richtig gemacht habt, könnt ihr nun unter Capture / Start Capture Live in das Internet Streamen.

Wie kann ich mir das im Internet anschauen?
Zum Beispiel mit Winamp. Einfach oben auf Datei klicken und Adresse Abspielen klicken. Dort gebt ihr dann einfach eure IP und Port ein. zb. so: 127.0.0.1:12345

Muss ich für meine eigene Produzierte Sendung GEMA/GVL zahlen?
Nein, wer selbst Aufnahmen und Musik Produziert, muss dafür keine Gema oder GVL bezahlen. Diese sind nur dann erforderlich wenn ihr Aufnahmen oder Musik nehmt die euch nicht gehört.

Das wars und wir wünschen viel Spaß mit diesem Tutorial.

Liebe Grüße,
Cliff Dölling

Hallo liebe Leser,

Heute gibt es mal ein neues Tutorial für euch! Ich erinnere mich ja gerne an alte Zeiten, so wie auch die Zeit als ich 2002/2003 in der Universität Chemnitz das erste mal mit Linux RedHat (Fedora) gearbeitet habe und damit im Internet gesurft habe. Da ich derzeit einen Kundenauftrag habe, der gerne einen V-Server mit einer Desktop Anwendung wünscht, habe ich mich in den letzten Stunden einmal daran gemacht und ein Resultat ist dabei auch entstanden. Der Kunde wird sich freuen! Tongue Out

Was ist eigentlich Fedora?

Fedora [/fɪˈdɔːrə/] ist eine Linux-Distribution, die aus dem ehemaligen Red Hat Linux (RHL) entstanden ist. Die aktuelle Version (englisch: „Release“) ist Fedora 16 (Verne).

Ziel der Fedora-Entwickler ist es, eine Vorreiterrolle bei der Einführung von Neuerungen bei freien Betriebssystemen einzunehmen und interessierten Nutzern den Einstieg in die Entwicklung zu vereinfachen. Ebenfalls wird angestrebt, ein möglichst funktionsreiches System in Kooperation mit den Programmautoren (upstream) zu verwirklichen sowie keinerlei proprietäre oder patentbehaftete Software in die Distribution aufzunehmen.[1]
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fedora_(Linux-Distribution)

Was ist eigentlich KDE?

KDE ist eine moderne grafische Arbeitsumgebung für UNIX-basierte Arbeitsstationen. Das KDE-Projekt versucht, eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche für UNIX-basierte Rechner bereit zu stellen, ähnlich den Arbeitsumgebungen, die man unter MacOS oder Microsoft Windows vorfindet. Wir glauben, dass das UNIX-Betriebssystem zu den technisch ausgereiftesten Betriebssystemen gehört, die es heute gibt. In der Tat ist UNIX schon seit Jahren die unbestritten erste Wahl von IT-Experten auf der ganzen Welt.
Quelle: http://www.kde.de/infos/wasistkde/index.php

Welche Systemvoraussetzung für einen reibungslosen Fedora, inkl. KDE-Desktop betrieb?
Der V-Server hat folgende Systemeigenschaften: CPU: 1000MHz, RAM: ab 1GB (Aktueller Verbrauch: 666MB Ram), Festplatte: ab 10GB (Aktueller Verbrauch 3.3GB HDD). Empfehlen kann ich daher unser V-Server PERFECT Produkt.

Wie Installiere ich Fedora, inkl. KDE-Desktop?
Die Installation von Fedora, können Sie über unseren Virtuellen Server bereich auf Ihrem V-Server Produkt jederzeit kostenlos Installieren. Aktuell haben wir Fedora 13 auf unserem Images-Server liegen. Demnächst kommen weitere Images noch dazu.

Nachdem Ihr V-Server mit Fedora 13 Installiert ist, sollten Sie sich per Putty darauf Verbinden mit “root” und Ihrem Passwort. Bei Fedora wird statt zb. bei Debian “apt-get” mit “yum” gearbeitet.

Also gehen wir mal die paar Installationsrichtlinien entsprechend durch:

1. Yum Aktualisieren!

yum update

2. Yum-Fastestmirror Installieren

yum install yum-fastestmirror

3. Yum-Presto Installieren

yum install yum-presto

4. V-Server einmal Neustarten mit

reboot

5. Mit Putty neu Verbinden und folgendes ausführen

rpm -Uvh http://download1.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-stable.noarch.rpm http://download1.rpmfusion.org/nonfree/fedora/rpmfusion-nonfree-release-stable.noarch.rpm

6. V-Server einmal Neustarten als Sicherheit mit

reboot

7. Eigentliche Installation von KDE-Desktop

yum install @kde-desktop

Wenn die Frage kommt mit “y/N”, entsprechend mit “y” beantworten.

8. Einige Optionalen Programme für den V-Server

yum install linux-libertine-fonts openoffice.org-writer openoffice.org-math openoffice.org-calc openoffice.org-impress openoffice.org-base openoffice.org-draw openoffice.org-langpack-de gimp wget flash-plugin java-1.6.0-openjdk-plugin freetype-freeworld k3b-extras-freeworld xine-lib-extras-freeworld kde-i18n-German kde-l10n-German firefox libdvdcss unrar gstreamer-plugins-ugly gstreamer-plugins-bad

Wenn die Frage kommt mit “y/N”, entsprechend mit “y” beantworten.

9. NX-Server Installation

yum install freenx

Wenn die Frage kommt mit “y/N”, entsprechend mit “y” beantworten.

Nach dieser Installation findet ihr unter “/etc/nxserver/” eine Datei “client.id_dsa.key”. Den Inhalt dieser Datei benötigt ihr dann für den Windows NX-Client. Einfach den Inhalt Kopieren.

10. NX-Client Download für zb. Windows findet man hier:
http://www.nomachine.com/download-package.php?Prod_Id=3655
Den NX-Client entsprechend auf seinen Windows Computer Installieren. Der NX-Client wird benötigt, damit man sich dann von seinen Heim-Computer auf den Fedora 13, inkl. KDE auch verbinden kann.

Nach der Installation von NX-Client auf dem Windows-Computer. Müsst ihr das Programm nur noch kurz einrichten. Eine Detaillierte Installation findet ihr hier:
http://fedoranews.org/contributors/rick_stout/freenx/

Danach sind wir fertig mit allem und der V-Server ist mit einer Desktop Installation Einsatz bereit!

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Tutorial!

Liebe Grüße,
Cliff Dölling

Hallo liebe Leser,

In den Letzten Tagen hat man mich mehrfach gefragt wie man am besten auf einen Windows Server 2008/2003 mit Plesk 9.5 auf die Aktuelle Version Plesk 10.0.1 Updaten könnte. Daher habe ich mir die Zeitgenommen und hier etwas für euch fertig gestellt mit Bildern!

Die folgende kurze Anleitung beschreibt die grundsätzliche Vorgehensweise der Plesk-Installation auf einem Windows-Server.

Bitte sichern Sie, bevor Sie den Update-Prozess starten, alle Daten Ihres Servers.

Durch das Update für Plesk werden umfassende Aktualisierungen an der installierten Software und möglicherweise auch der Konfiguration auf Ihrem Server vorgenommen unter anderem in Bezug auf Ihre Webseiten, E-Mail-Postfächer und MySQL-Datenbanken.

Hinweis
Um Ihren Server auf Plesk 10.0.1 updaten zu können, müssen Sie Plesk 9.5 auf Ihrem Windows-Server bereits installiert haben.

Melden Sie sich via Remotedesktopverbindung auf Ihrem Server an und rufen Sie anschließend im Browser die URL http://sources.tropiait.de/windows/plesk/10.0.1/ auf.
In diesem Verzeichnis finden Sie eine Datei mit dem Namen „parallels_installer.exe”. Führen Sie diese Datei aus.

Beim Ausführen der Datei wird folgender Startbildschirm erscheinen. Melden sie sich, sofern nicht voreingestellt, mit dem Benutzernamen „Administrator” und Ihrem Passwort an.

Auf der Startseite wählen sie den Punkt Install or Upgrade Product aus.

Sie erhalten nun eine Übersicht der zu installierenden Möglichkeiten. Setzen Sie nun einen Haken bei „Parallels Plesk Panel”. Dort sehen Sie Ihre aktuell installierte Version und haben in dem Pull-Down Menü verschiedene Versionsauswahlen von Plesk. Wählen Sie „Parallels Plesk Panel 10.0.1″ aus. Klicken Sie anschließend auf den Button Continue.

Die Installation wir ohne weiteres durchgeführt und nimmt einige Minuten in Anspruch. Anschließend können Sie einen Plesk 10-Key im Kundenservicebereich generieren lassen. Unter dem Menüpunkt Serverkonfiguration > Plesk wählen Sie „Plesk 10″ aus und klicken auf den Button Aktivieren. Nach wenigen Minuten wir Ihnen der generierte Key zum Download angeboten. Laden Sie diesen nun herunter.

Nachdem Sie den Key heruntergeladen haben, loggen Sie sich über den Port 8443 auf der Plesk Oberfläche ein. (Beispiel: https://ihre-server-adresse.de:8443).
Momentan erhalten Sie bei der ersten Anmeldung nach der Neuinstallation eine Fehlermeldung. Drücken sie “F5″ und laden Sie die Seite neu.

Nach dem Neuladen der Seite können Sie Ihren Key unter dem Menüpunkt Key hochladen einbinden. Setzen Sie zusätzlich einen Haken in der ersten Checkbox.

Bestätigen Sie im Anschluss daran die Lizenzvereinbarung.

Hinweis
Beim erneuten Einloggen auf der Plesk Oberfläche erscheint der Fehler 500 wieder und der Lizenzvereinbarung muss erneut zugestimmt werden. Dieser Fehler wird mit der neuen Plesk Version (10.1) behoben sein. Die neue Version erscheint Mitte Januar.

Quelle dieses Artikels ist: http://faq.tropiait.de (Plesk-Update 10.x auf einem Windows-Server)